Neueste Beiträge81
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Urmel -
Hallo, Ilsebilse!
Das stimmt. Aber ich denke, Susanne hat sie lediglich für die Bilder abgenommen um uns die Fensterrahmen zu zeigen. Ich hatte vermutet, dass diese Gardinen ähnlich wie die Vorhänge im kleinen Zimmer aussehen. Die Wohnzimmergardinen hängen hier links über der Gehäusewand:82
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Ilsebilse -
Hallo, Urmel!
Zitat Zitat von: Ilsebilse - Gestern Zitat Meinst du zusätzliche, längere Übergardinen, Ilsebilse? Nein, Urmel, ich meinte die beiden Fenster im Wohnzimmer. Da hängen doch keine Gardinen!! Zumindest sehe ich keine...
83
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Susanne -
Das ist alles schon mal super interessant, damit beschäftige ich mich und schick weitere Bilder.
Das aussortierte sind Dora Kuhn-Nachbauten :-) und zwei weitere bisque Püppis, von denen mach ich Fotos. Danke euch schon mal bis hierher! 84
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Urmel -
Hallo, miteinander!
Susanne, wir brauchen hier weitere Angaben zur Stube und zu den diversen Aufnahmen davon, größere Bilder und weitere Detailaufnahmen. Nicht nur von der Stube selbst, sondern auch von den Vorhängen, vom Mobiliar und den Püppchen.Falls du mit dem Bilderverkleinern Schwierigkeiten hast, schau vielleicht mal hier: ![]() Wie groß ist deine Stube? Länge, Tiefe und Höhe? Ist das Gehäuse im Grundriss rechteckig oder trapezförmig? Auch bei den Möbeln und den Püppchen wären ein paar Maßangaben gut.Das einzelne Bild mit dem Bärenfell in Antwort Nr. 2 hatte mich so verwirrt, dass ich zunächst dachte, in dieser Stube hätte mal Linoleum gelegen, sie wäre an den Kanten blaugrau gestrichen gewesen und hätte auch mal diese Möbel und Schildkröt-Püppchen beinhaltet, die dort zu sehen sind. Aber das ist lediglich eine ganz andere Stube, in die du das Bärenfell derzeit hineingelegt hast, gell? Die Stube, um die es hier im Thema geht, gefällt mir sehr. Ich halte sie auch für einen Eigenbau, also nicht für ein Schreiner- oder Manufakturgehäuse und deshalb wird es wohl auch nicht möglich sein, sie genauer zu datieren, weil es für Eigenbauten keine "Regeln" bezüglich Proportionen und Ausgestaltung gibt. Die Datierung ist auch schon bei Schreinergehäusen oft recht schwierig. An Holz, Tapeten, Bordüren und anderen Materialien hat man bei Eigenbauten oft das verwendet, was gerade vorhanden und verfügbar war - und das kann sehr unterschiedlich alt gewesen sein. Zwischen 1880 und 1920 halte ich bei dieser Stube - rein theoretisch - alles für möglich. Wie alt ein solches Gehäuse wirkt, hängt auch oft sehr mit dem Geschmack und dem Alter des Baumeisters zusammen, weniger mit der tatsächlichen Entstehungszeit. Sofern das Mobiliar und die Püppchen noch zur Erstausstattung gehören, können sie Anhaltspunkte für das Alter der Stube geben. Aber das weiß man halt meist nicht sicher. ....ich habe dazu sortiert was an alten Sachen dabei war. Das heißt, du hast aussortiert, was an jüngeren Gegenständen in der Stube war? Was war das denn? Fragen werfen bei mir vor allem die Fenster auf: Eigentlich sehen sie sehr stimmig und gut gearbeitet aus, sind aber roh und vor allem mit Messingschrauben befestigt... mindestens die Schrauben können unmöglich original sein. Geschlitzte Messingschrauben gibt es schon sehr lange. Auch die sehr breit wirkenden Leisten an den Fenstern könnten durchaus schon von Anbeginn vorhanden gewesen sein. Es sind einfache, schmucklose Bilderrahmen-Leisten, die keinen Rückschluss auf eine bestimmte Zeit erlauben. Es macht Sinn, solche Fensterleisten festzuschrauben, anstatt lediglich zu nageln oder festzuleimen, weil so z.B. das Anbringen von neuen Tapeten oder mal ein Austausch von allfälligen, zerbrochenen Fensterscheiben einfach und sauber möglich ist. Das verwendete Glas könnte eventuell einen Rückschluss auf das Alter der Stube ermöglichen. Meiner Vermutung nach waren die Fenster immer schon im Gehäuse, wurden also nicht erst für eine spätere Spielgeneration eingebaut. Man hätte sonst wohl auch die "altmodischen" Tapeten entfernt und das Gehäuse modernisiert. Die Fenster sitzen recht hoch in den Wänden; es ist nur wenig "Luft" darüber. Bei einem Gehäuse deutlich vor 1900 und "um 1900" waren die Wände meist um einiges höher. (Es gibt aber Ausnahmen, falls z.B. nur Bretter in einer bestimmten Höhe zur Verfügung standen.) In den Proportionen wirkt die Stube deshalb eher wie ein Gehäuse der 1920er Jahre auf mich. Nicht aber bezüglich der Wandtapeten, der wunderschön gemalten Tür und der Riemenbemalung des Fußbodens. Letztere hatte man im Biedermeier, aber u.U. auch noch sehr viel länger.Mit passenden langen Vorhängen kannst du die etwas neu wirkenden Fenster bestimmt gut kaschieren! Meinst du zusätzliche, längere Übergardinen, Ilsebilse? Die hellen Spitzengardinen, die jetzt im Gehäuse sind, würde ich nicht durch andere ersetzen. Sie sind hübsch und waren vielleicht schon immer in dieser Stube. Man sieht sie leider nur sehr schlecht.Ich würde gerne die Bodenplatte der Stube von unten im Ganzen und im Detail sehen, Susanne. Manchmal hat sich der Erbauer da mit Namen oder Initialen verewigt. Mitunter findet man dort sogar Jahreszahlen. Ist hier schon etwas von der Bodenplatte zu sehen? Oder zeigt auch dieses Bild einen Teil der Außenwand? Ich meine hier Spuren von heller Leimfarbe zu sehen. Sie ist nicht wasserfest, wenn sie nicht mit Lack fixiert wurde, und könnte mal einfach heruntergewaschen worden sein. Die Stube war also außen vielleicht schon mal bemalt.Ist die Wandtapete auf der linken Seite im kleineren Zimmer noch vorhanden? Auch die Hinterseite der Tür ist roh, ausserdem die Aussenwände und der Boden, was ja nicht ganz ungewöhnlich wäre. Erst dachte ich deshalb, da hat jemand einen Zigarrenkistendeckel umgearbeitet, aber sie sitzt abolut passgenau und passt in der Lackierung genau zum Boden. Ist das hier die Rückseite der Tür? Oder ein Teil der Trennwand zwischen den beiden Räumen? Auch hier sind Reste von Leimfarbe zu sehen, blau war auch mal dabei. Da wären weitere Bilder gut, wenn es möglich ist. Was steht dort mit Bleistift geschrieben?Die Tür (und der Riemenfußboden) sind in Bierlasur gemalt. Bei der Tür wurde zudem noch eine Holzmaserung imitiert. Das ist eine sehr alte Technik, die im ausgehenden Biedermeier sehr beliebt war und in den 1920er Jahren und später erneut aktuell wurde. Bierlasur ist ebenfalls nicht wasserfest, wenn sie nicht fixiert wird. Auf dem Fußboden war vermutlich mal eine Fußbodentapete verklebt, die wieder entfernt wurde. Das hat leider einen Teil der Malerei "mitgenommen". Kennt jemand ähnliche Stuben und kann mehr zu ihr sagen? Hier wurde uns mal eine ähnlich wirkende Stube gezeigt. Dort besteht der Riemenfußboden wohl aus Papierstreifen. Diese Stube ist aber ganz anders proportioniert als deine und vermutlich ist deine Stube auch deutlich kleiner. 85
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Kim -Liebe Susanne, finde ich Deine Beute aus dem Sozialkaufhaus!!!Das Gehäuse ist m.E. sicher alt, der Boden gefällt mir ganz wahnsinnig gut! Die Fenster wurden ganz sicher überarbeitet, ob nun von einem Vater irgendwann oder von einem Sammler vor Dir, kann man (ich) nicht sagen. Wenn Dich die Schräubchen sehr stören, täte ich sie mit Vorhängen kaschieren, wie schon Ilsebilse schrieb. Die "Ureinwohner" sind sicher über die Jahre hinweg zusammen gekommen, da wirst Du die eine oder andere Puppe vielleicht mal in einem anderen Gehäuse wohnen lassen? SUPER ist das Bärenfell!!! Mir gefällt auch die Zwischentür! Auch die erzählt m.E. die Geschichte einer viel bespielten und liebevoll restaurierten Stube. 86
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Ilsebilse -
Hallo, Susanne!
Erst einmal: Herzlich willkommen hier! Waren alle Dinge, die du auf deinen Fotos zeigst, beim Kauf der Stube dabei? Die Sitzgarnitur und die Standuhr sind sehr hübsch, und vor allem die Püppchen sind richtig fein!! Waren die auch dabei??Das Bärenfell musst du nochmal gesondert zeigen, es schaut auch alt aus. Zur Stube selbst kann ich dir überhaupt nichts sagen! Man sieht auch zu wenig... Es ist alt, die Wände sind sogar sorgfältig verzapft. Aber da ist natürlich einiges später restauriert worden. Du wirst es sicher hübsch und gemütlich einrichten können. Mit passenden langen Vorhängen kannst du die etwas neu wirkenden Fenster bestimmt gut kaschieren! Es macht doch soviel Spaß, eine Stube einzurichten!!! 87
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Susanne -
... und das Bärenfell :-)
88
Was ist das für eine Puppenstube? / A: Einie Fragen zu meinem aktuellen SubenfundAktuell von Susanne -
noch Bilder
89
Was ist das für eine Puppenstube? / Einige Fragen zu meinem aktuellen Stubenfund - von SusanneAktuell von Susanne -
So, ich hoffe ich bin der richtigen Ecke gelandet für meine Fragen an euch. Bilder meiner Sammlung folgen an anderem Ort, ich möchte erstmal die Stube fertig kriegen um sie aus dem Einflussbereiches meines Hundes herauszukriegen
Wie gesagt, ich habe diese schöne Stube neulich im Sozialkaufhaus erstanden, ich habe dazu sortiert was an alten Sachen dabei war. Die obere Fensterleiste habe ich entfernt, weil ich schauen wollte was darunter ist. Fragen werfen bei mir vor allem die Fenster auf: Eigentlich sehen sie sehr stimmig und gut gearbeitet aus, sind aber roh und vor allem mit Messingschrauben befestigt... mindestens die Schrauben können unmöglich original sein. Auch die Hinterseite der Tür ist roh, ausserdem die Aussenwände und der Boden, was ja nicht ganz ungewöhnlich wäre. Erst dachte ich deshalb, da hat jemand einen Zigarrenkistendeckel umgearbeitet, aber sie sitzt abolut passgenau und passt in der Lackierung genau zum Boden. Kennt jemand ähnliche Stuben und kann mehr zu ihr sagen? Ich sammle eigentlich eher Nachkriegsspielzeug, deshalb hab ich mich mit antiken Stuben nie ganz ausgiebig beschäftigt. Achja: der Bärenfellteppich vom letzten Bild war auch dabei, aber der sieht echt unmöglich in den Proportionen aus, deshalb hab ich den vorerst umgezogen. 90
Wer kennt diese Puppe? / A: Einfache Stoffpuppe mit Papiermaché-KopfAktuell von Kim - Liebe Doro, auf die Gefahr hin, dass wir alle hier zu einem "Club der Bauchrednerinnen" werden würde auch ich sagen, dass es solche Puppen in den "schlechten Jahren" - also ab 1940 - auch hier in Deutschland viel gegeben hat.Ich denke, dass Deine Puppe noch vor 1960 hergestellt wurde und ganz sicher mal eine Jacke getragen hat, die sicher Aufschluss darüber gegeben hätte, ob sie nun einen "Beruf" (also z.B. Bäcker oder Lehrer oder...) darstellen oder eine bestimmte Gegend hätte repräsentieren sollen (Souvenirpuppe). Sie hat ein sehr liebes hübsches Gesichtchen und vielleicht findest Du mal per Zufall eine weitere Angabe zu ihr? |
Aber ich denke, Susanne hat sie lediglich für die Bilder abgenommen um uns die Fensterrahmen zu zeigen. Ich hatte vermutet, dass diese Gardinen ähnlich wie die Vorhänge im kleinen Zimmer aussehen. Die Wohnzimmergardinen hängen hier links über der Gehäusewand:
Die hellen Spitzengardinen, die jetzt im Gehäuse sind, würde ich nicht durch andere ersetzen. Sie sind hübsch und waren vielleicht schon immer in dieser Stube. Man sieht sie leider nur sehr schlecht.
größere Bilder und weitere Detailaufnahmen. Nicht nur von der Stube selbst, sondern auch von den Vorhängen, vom Mobiliar und den Püppchen.
Länge, Tiefe und Höhe? Ist das Gehäuse im Grundriss rechteckig oder trapezförmig? Auch bei den Möbeln und den Püppchen wären ein paar Maßangaben gut.
und der Riemenbemalung des Fußbodens. Letztere hatte man im Biedermeier, aber u.U. auch noch sehr viel länger.
Oder ein Teil der Trennwand zwischen den beiden Räumen? Auch hier sind Reste von Leimfarbe zu sehen, blau war auch mal dabei. Da wären weitere Bilder gut, wenn es möglich ist.
finde ich Deine Beute aus dem Sozialkaufhaus!!!
Waren die auch dabei??
würde auch ich sagen, dass es solche Puppen in den "schlechten Jahren" - also ab 1940 - auch hier in Deutschland viel gegeben hat.